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Kunst und Musik, zwei sehr verschiedene künstlerische Disziplinen – visuell und auditiv – haben sich durchaus gegenseitig beeinflusst. Vor allem die bildende Kunst bezieht sich oft direkt oder indirekt auf musikalische Kunstformen. An erster Stelle ist hier der Jazz zu nennen, der ganze Generationen von Künstlern beeinflusst hat.

In den 90er Jahren des letzten Jahrtausends wurden mit dem Aufkommen von System- bzw. Chaostheorie Zahlen und Algorithmen ebenfalls künstlerisches Ausdrucksmittel. Die Grenzen verschwinden heute zunehmend

Numbers(e)motion verbindet die Welt der Zahlen mit visuellen und auditiven Kunstformen. Ziel ist es bewegte Bilder bzw. Filme zu schaffen, die sich auf Basis von Zahlensystemen und mathematischen Algorithmen generieren. Die Zahlen selbst sind nicht manipulierbar (eine Zahl ist eine Zahl), aber die Art und Weise wie sie künstlerisch mathematisch verarbeitet werden durchaus. Hinzu kommt die Wahl der Farben und Bewegungen sowie die generierte Musik. Mithilfe dieser Darbietungsform werden Muster erkenntlich und hörbar gemacht.

Als Zahlensysteme finden Verwendung: Primzahlen, fröhliche Zahlen, die Nachkommastellen irrationaler Zahlen z.B. PI oder e, Texte, Bilder und mehr.

Primzahlen im Besonderen

Primzahlen sind alle Zahlen größer 0, die ganzzahlig nur durch 1 und durch sich selbst teilbar sind. numbers(e)motion versucht eine künstlerische Annäherung an die Welt der Primzahlen und verwendet in Anlehnung an die Chaostheorie den Titel „Seltsam(er) musikalischer Primzahlenattraktor“ oder auch „Primzahlenkaleidoskop“ als Hinweis darauf, dass Kaleidoskopeffekte benutzt werden, um das Auge bei der Mustererkennung zu unterstützen.

Es wird nicht die Primzahl an sich betrachtet, sondern ihre Zugehörigkeit zu Gruppen. 

Virtuelle Musik

Die Musik generiert sich nach der gleichen Methode wie die visuelle Darstellung der Punkte selbst. In Abhängigkeit von Gruppenzugehörigkeit und Anzahl werden Musikbausteine verwendet, Musikelemente generiert oder Midi-Töne erzeugt. Die Bausteine sind zum Teil zerhackte Musikstücke oder per Algorithmus oder Synthesizer hergestellte Soundelemente. Diese werden über max. 1000 Kanäle on the fly ausgespielt, wobei die zeitlichen Abstände zwischen den einzelnen Musikelementen fest vorgegeben werden können, oder sie werden - durch die Anzahl der Zahlen in den Gruppen gesteuert - verändert. Dies gilt auch für die Dauer und den Instrumententyp. 

"Gott hat die natürlichen Zahlen geschaffen — der Rest ist Menschenwerk." Leopold Kronecker 

Impressionen zur Vernissage der Mythosausstellung in Fröndenberg am 10. Mai 2024

Albert Einstein: "Es gibt nichts Schöneres als das Mysteriöse. Aus ihm entspringt alle wahre Kunst und Wissenschaft"

Das Video oben zeigt die Interpretation des Essays von Albert Camus "Der Mythos des Sisyphos" durch numbers(e)motion. Allein der Text des Essays generiert Grafik und Musik zusammen mit den Kunstgriffen von numbers(e)motion.

Ateliereröffnung im Juni 2016

Werkshow Zeche Radbod 2018

Holocaust-Programm in Bad Rappenau 2019

Ein  Projekt wurde in Bad Rappenau gestartet: eine Performance für die Opfer des Massenmordes im Nazifaschismus: Mit den Daten des Gedenkbuches des Bundesarchivs ergänzt durch eigene Recherchen und Daten der Stolpersteine in Bad Rappenau und Umgebung, wurde für jedes der 30 Opfer ein individuelles DenkBild erzeugt

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